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Ziele und Schwerpunkte:
SchulResilienz stärkt psychische Gesundheit, Selbstregulation und Resilienz im Schulalltag – bei Kindern ebenso wie bei Lehrkräften. Im Mittelpunkt steht ein einfacher Grundsatz: erst beruhigen, dann lernen. Ziel ist es, Übergänge zu erleichtern, Eskalationen zu reduzieren und Lernfähigkeit schneller wiederherzustellen, ohne zusätzlichen Druck oder „Extra-Programme“.
Kinder lernen, innere Zustände besser wahrzunehmen und zu steuern, sodass sie nach Unruhe, Stress oder Konflikten leichter zurück in Fokus und Handlungsfähigkeit finden. Resilienz wird dabei als Rückkehrfähigkeit verstanden: nicht „hart werden“, sondern nach Belastung wieder in die Mitte kommen. Lehrkräfte werden entlastet, weil klare, kurze Rituale weniger ständiges Eingreifen erfordern und mehr gemeinsame Lernzeit ermöglichen. Eltern werden durch transparente, verständliche Kommunikation eingebunden und erhalten alltagstaugliche Impulse zur Unterstützung zu Hause.
Methoden und Inhalte:
SchulResilienz arbeitet mit kurzen, kindgerechten Bausteinen zur Stabilisierung und Selbstregulation, die sich direkt in den Unterricht integrieren lassen – etwa beim Ankommen, nach Pausen, in Übergängen oder vor Leistungsphasen. Dazu gehören Achtsamkeitsimpulse, körperbasierte Regulation (rhythmische Bewegung, Schütteln, progressive Muskelentspannung, Klopftechnik), einfache Atemübungen sowie stabilisierende Visualisierungen.
Ein zentraler Baustein ist Sola Kids (SoundLoop for Autonomic Regulation): therapeutisch gestaltete Klangsequenzen mit rhythmischen Impulsen, kombiniert mit Bewegung und Atem. Die Methode unterstützt Kinder dabei, Anspannung abzubauen und überschüssige Energie auf sichere Weise zu entladen, sodass sie anschließend wieder ruhiger, fokussierter und lernfähiger sind. Entwickelt wurde die Methode von Dr. med. Roya Schwarz; die begleitende Musik stammt von dem Komponisten Dirk Reichardt.
Ziel:
SchulResilienz soll an Schulen spürbare, alltagstaugliche Verbesserungen ermöglichen: ruhigere Übergänge, weniger Eskalationen, mehr Lernbereitschaft und ein stabileres Klassenklima. Das Programm ist präventiv ausgerichtet und stärkt Kinder und Erwachsene besonders unter heutigen Belastungen wie digitaler Reizüberflutung und erhöhtem Druck.
